Brigitte Zypries


Die Bundestagsabgeordnete und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ist in Kassel am 16. November 1953 geboren. Bis zur Aufnahme ihres Jurastudiums in Gießen 1972 lebte sie in Kassel. Nach bestandenem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen in 1977 und 1980 verblieb Brigitte Zypries als wissenschaftliche Mitarbeiterin bis 1985 an der Universität Gießen.

Den ersten politischen Meilenstein ihrer Karriere setzte sie als Referentin der Hessischen Staatskanzlei 1985 bis 1988. Eine dreijährige Berufung als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe folgte. 1991 erhielt sie die Chance vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder in seine Staatskanzlei als Referatsleiterin für das Verfassungsrecht zu wechseln, später wurde sie Abteilungsleiterin der niedersächsischen Kanzlei.

Staatssekretärin wurde Brigitte Zypries erstmals 1997 im niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales mit dem Themenschwerpunkt der Städtebaulichen Entwicklung. Brigitte Zypries folgte Gerhard Schröder nach seinem Bundestagswahlsieg im Jahre 1998 in die Bundespolitik und wurde Staatssekretärin des Bundesinnenministeriums. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte richteten sich auf Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes, Hilfestellungen für russland-deutsche Mitbürger, Gesetzesentwürfe sowie die reibungslose EDV-Umstellung in das Jahr 2000 mit der Initiative E-Government.

Nachdem die rot-grüne Koalition 2002 erneut bestätigt wurde, bat sie Bundeskanzler Schröder in sein Kabinett als Bundesjustizministerin, unter Bundeskanzlerin Angela Merkel bekleidet sie das Amt weiter. Frau Zypries ist ledig und kinderlos.

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