Roland Koch
Roland Koch wurde am 24. März 1955 in Frankfurt am Main geboren. 1977 machte er am Eichwald Gymnasium in Sulzbach Abitur. Danach war er für die Dauer seines Wehrdienstes bei der Bundeswehr. Anschließend studierte er Jura an der Universität Frankfurt am Main. 1982 erhielt er sein erstes Staatsexamen. Nachdem er 1985 sein zweites Staatsexamen machte ist er als Rechtsanwalt zugelassen und hat sich seither auf Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht spezialisiert. Bis 1999 hat er diesen Beruf in Eschborn ausgeübt.
Bereits 1979 wurde Koch als jüngster Vorsitzender eines CDU-Kreisverbandes in Main-Taunus gewählt. Anfänglich zählte Koch zu den so genannten jungen Wilden der CDU. Von 1983-87 war er stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union. Seit 1998 ist er Landesvorsitzender der CDU Hessen.
Durch seine umstrittene Wahlkampfaktion 1999 gegen die Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrecht geriet er erstmals in die Kritik, dass er Ausländerfeindlichkeit schürt und für den Wahlkampf instrumentalisiert. Die rot-grüne Regierung verlor ihre Mehrheit an die CDU. Koch wurde als Nachfolger Hans Eichels zum Ministerpräsidenten des Landes Hessen gewählt. 2003 erreichte die CDU mit 48,8 Prozent die absolute Mehrheit und Koch wurde in seinem Amt bestätigt. 2008 konnte auch eine Koalition mit der FDP keine absolute Mehrheit herstellen.

